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Wahr oder Falsch: Hilft der Inkognito-Modus beim privaten surfen?

Private Browsing

Wahr oder Falsch: Hilft der Inkognito-Modus beim privaten surfen?

Von Vanessa Alena Schmidt am 16 November, 2015

Wenn Sie im Internet surfen, begegnen Ihnen eine Reihe von potentiellen Gefahren was Ihre Privatsphäre angeht. Durch die Nutzung der grossen Webbrowser wie FireFox, Safari, Internet Explorer oder Chrome legen Sie eine feine Spur an Informationen und Daten, die von Suchmaschinen und Webbrowsern verfolgt wird. Wie die meisten heute wissen, speichern Suchmaschinen die IP-Adresse und sowie Cookies mit Anmeldeinformationen,  damit sie den Suchverlauf sowie das Surf-Verhalten des Benutzers verfolgen können. Diese Informationen werden gesammelt und analysiert, damit der  Benutzer Suchergebnisse oder Werbung sieht, die zu seiner Browserhistorie passen. Sie werden z.B. gemerkt haben, dass wenn Sie nach Clark’s Schuhen gesucht haben, auf der nächsten Seite, die Sie öffnen, ganz zufällig eine Anzeige für Clark’s auftaucht. 

Die großen Webbrowser wie Fire Fox, Internet Explorer, Safari  und Chrome verfügen mittlerweile über eine Sicherheitsfunktion, die erlaubt, im Internet zu surfen, ohne dass  Browserverlauf und Browserdaten wie Cookies oder temporäre Internetdaten gespeichert werden. Diese Funktionen heißen InPrivate Browsing, Private Browsing, und Inkognito-Modus. Bei Fire Fox aktivieren Sie diesen über Datei > "Neues privates Fenster", oder über den orangenen Fire Fox Button.  Der Hauptzweck der Inkognito-Funktion ist dass die von Ihnen besuchten Webseiten, Anmeldeinformationen oder Bilder nicht auf Ihrem Computer gespeichert werden und daher von anderen Benutzern nicht gesehen werden können.  Mit dem Private Browsing verhindern Sie auch, dass der Cache mit Informationen gefüllt wird, die zu Werbezwecken weiterverwendet werden.

Webbrowser können trotzdem Ihren Surf-Verlauf verfolgen und Informationen über Sie sammeln. Hier die Erklärung eines Computerexperten von JustAnswer:

“Der Inkognito-Modus deaktiviert das Speichern Ihres Browserverlaufs auf Ihrem Computer, was auch späteres Abrufen verhindert. Dies hindert die Webbrowser trotzdem nicht daran, Ihre Daten nachzuverfolgen.  Cookies und Browserverlauf werden zwar gelöscht, wenn Sie das Fenster im Privat-Modus schliessen, dieser Vorgang löscht aber nicht Ihre IP-Adresse und Ihre Logins zu verschiedenen Webseiten.  Suchmaschinen speichern trotzdem, wonach Sie gesucht haben und Ihr  Internetdienstanbieter  kann auch sehen, welche Inhalte Sie sich anschauen.”

Unser finales Urteil? Falsch. Inkognito-Surfen kann nie ganz Ihre Privatsphäre schützen.

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